Flussrückbau

Pielachmündung

Die Mündung des Pielachflusses wurde komplett umgestaltet. Durch die Unterwassereintiefung im Zuge der Errichtung des Donaukraftwerks Melk ergab sich ein Höhenunterschied zwischen Pielach und Donau. Damals hat man diesen über eine Steinrampe abgebaut. Die Rampe war zu bestimmten Zeiten ein Hindernis für Fische, die alljährlich in die Pielach wandern. Heute fließt die Pielach hindernisfrei über einen verlängerten Lauf in die Donau. Die neue Mündung entspricht einem breiten Delta mit Kiesbänken und Inseln. Freiwasser plante diese Maßnahme zusammen mit den Hydroingenieuren im Rahmen des LIFE+ Projekts Mostviertel-Wachau.
www.life-mostviertel-wachau.at

Pielachmündung © freiwasser

Ybbsmündung

Der Ybbsfluss mündete mit einem Regulierungsprofil in die Donau. Der Übergangsbereich des Ybbsflusses in die Donau und das rechte Donauufer wurden aufgeweitet und mit neuen Gewässerteilen und Inseln versehen. Heute ist hier eine Auzone mit Nebengewässern und vorgelagerten Kiesbänken an der Donau. Freiwasser plante diese Maßnahme im Rahmen des LIFE Projekts Vernetzung Donau-Ybbs. Die Zone dient unter anderem als Lebensraum für juvenile Donaufische.
www.life-donau-ybbs.at

Neugestaltete Ybbsmündung © freiwasser

Mankfluss

Ein Abschnitt des Mankflusses wurde im LIFE Projekt Huchen innerhalb des bestehenden Profils durch Entfernung der Bermen strukturiert und mit neuen Lebensräumen ausgestattet. Freiwasser übernahm die ökologische Planung und Baubegleitung. Ein altes aber nach wie vor interessantes Projekt, diese Art der Restrukturierung gewinnt bei Platzmangel wieder an Bedeutung.
www.life-huchen.at

Mankfluss © freiwasser